annyclaws schreibt

Liebe, Leben und ganz viel Chaos

Meine Nerven!

Seit geraumer Zeit stellt der Sohnemann meine Nerven auf harte Proben. Vor etwa einer Woche fing er an, uns zu hauen, wenn wir ihm was verboten hatten. Natürlich nicht schmerzhaft für uns, aber dennoch lästig und obwohl ich denke, dass das mal wieder eine dieser Phasen ist, frage ich mich in schwachen Momenten schon, woher er das denn hat. Mittlerweile sagt er bei jedem “Schlag” auch laut “NEIN”. Wie gewöhne ich ihm das wieder ab? Oder muss ich das wohl oder übel aussitzen?

Was nun alles auf die Spitze treibt, ist das Kirren, Quietschen und in höchsten Tönen schreien, das vor zwei Tagen anfing. Er sitzt dann zum Beispiel vor mir, guckt mich an, grinst und fängt an, zu kreischen. Laut. Hoch. Argh! Und er hört natürlich nicht auf, wenn ich es sage, wieso sollte er auch? Auch eine Phase? Testet er gerade Grenzen aus? Grenzen, die genau jetzt in jeglicher Art und Weise irgendwie gezogen werden müssen?

Und – ich sage das wirklich ganz, ganz selten – jetzt bin ich froh, dass er im Bett liegt und schon eingeschlafen ist. Das war ein verdammt anstrengender Tag und ich hoffe, dass er morgen etwas ausgeglichener ist.

48 Stunden

Immer schön, immer emotional, immer erinnerungsgeladen, ewig eins meiner Lieblingslieder.

Gefühlte hundertmal.

Gefühlte hundertmal öffne ich einen neuen Artikel. Gefühlte hundertmal fange ich an, etwas zu tippen. Und dann merke ich, dass ich noch während des Schreibens den Faden verliere, mit meinen Gedanken schon wieder wo anders bin. Mein Kopf, mein Herz, meine Seele, alle wollen etwas anderes zur Zeit. Manchmal habe ich das Gefühl, es zerreißt mich innerlich. Ich spüre, dass ich kurz davor  bin, eine Tür zu schließen und dass sich vor mir schon eine neue einen Spalt breit geöffnet hat. Ich bin rastlos, innerlich. Ich bin irgendwie ausgeglichen und unausgeglichen. Ich bin gerade sehr stark, diszipliniert und strotze vor positiver Energie und Tatendrang. Abre ich weiß nicht so recht, wohin damit.

Also versuche ich mich, so oft es geht, hinzusetzen, einmal tief Luft zu holen und übe mich in Geduld. Ich warte. Warte und bin gespannt, was da jetzt kommt.

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